Annotation
Rocco:
Du bist ein kluger Junge
Leonore:
Ich suche zu tun, was mir möglich ist.
Rocco:
Dein Lohn soll nicht ausbleiben.
Meinst du, ich kann dir nicht ins Herz sehen?
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Marzelline: (für sich)
Mir ist so wunderbar, es engt das Herz mir ein; er liebt mich, es ist klar, ich werde glücklich sein!
Leonore: (für sich)
Wie groß ist die Gefahr, wie schwach der Hoffnung Schein!
Sie liebt mich, es ist klar, o namenlose Pein!
Rocco: (für sich)
Sie liebt ihn, es ist klar, ja, Mädchen, er wird dein!
Ein gutes, junges Paar, sie werden glücklich sein!
Jaquino: (für sich)
Mir sträubt sich schon das Haar, der Vater willigt ein,
mir wird so wunderbar, mir fällt kein Mittel ein!
(Er geht in seine Stube zurück.)
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Rocco:
Höre, Fidelio; wenn ich auch nicht weiss, wie und woher Du gekommen bist, so wiess ich doch was ich tue.
Ich, mache dich zu meinem Tochtermann!
Der Gouverneur muss in einigen Tagen wieder fort.
Den Tag nach seiner Abreise geb’ ich euch zusammen.
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Relationships
| composer: | Ludwig van Beethoven (German composer) (in 1805) |
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| additional librettist: | Georg Friedrich Treitschke |
| librettist: | Jean-Nicolas Bouilly |
| revised by: | Ludwig van Beethoven (German composer) (in 1814) |
| translator: | Joseph Sonnleithner |
| part of: | Fidelio, op. 72: Akt I (order: 6) |
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